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Kurzbericht zur Mitgliederversammlung der Landesgruppe BDP in Mecklenburg-Vorpommern am 28.1.2012

Am 28.1.2012 fand im „Haus der Beginnen“ in Rostock die diesjährige Mitgliederversammlung der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern statt. Zielpunkt war die Bestandsaufnahme relevanter Themen der verschiedenen Berufsfelder von Psychologen, die in Mecklenburg-Vorpommern tätig sind und die für die Mitglieder interessant sein könnten.

  • Frau Chall berichtete vom Ist-Zustand und den Entwicklungstendenzen der Erziehungsberatungsstellen im Land M-V und der sich gegründeten Landesfachinitiative für Erziehungs- und Familienberatung, um fachlich einheitliche Qualitätsstandards in Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen.
  • Herr Schmidt berichtete von der strukturellen und materiellen Ausgestaltung der ambulanten Psychotherapieversorgung in M.-V. Inhaftierter, die als nicht ausreichend angesehen werden muss.
  • Herr Otto Rendenbach berichtete über die Abänderungen des Honorarverteilungsmaßstabes (HVM) für den Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung M-V (KVMV). Problematisch ist dabei, dass das Budget von 2010 auf 2012 übertragen wurde ohne dass Preissteigerungen berücksichtigt werden. Auch wird nicht beachtet, dass mehr Kollegen im Kinder- und Jugendbereich zugelassen wurden. Es wird  vermutlich zu einer Reduktion nichtgenehmigungspflichtigen psychotherapeutischer Leistungen, wie u.a. Diagnostik, Einsatz von Entspannungsverfahren und stabilisierenden psychotherapeutischen Gesprächen kommen.
    Die Auswirkungen wird man erst ab Sommer 2012 feststellen können. Besprochen wurde, welche Einwirkungsmöglichkeiten die Kolleg/Innen bei den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung haben.
  • Es wurde von dem personellen Engpass in einzelnen Klinik-Ambulanzen. berichtet.
    Der Einsatz der Psychotherapie in der Ambulanz (PIA) vorwiegend durch Ausbildungskandidaten und der Ärztekräftemangel führen zu Schwierigkeiten, die Qualität psychiatrischer Versorgung aufrechtzuerhalten.
  • Frau Dr. H. Bernt berichtete über den Stand der Umsetzung bzw. Etablierung einer spezifischen Kriseninterventionsregelung im Rahmen der KVMV bzw. auf der Bundesebene (KBV).
  • Frau Dr. U. Mair berichtete über ihre 10 jährige persönliche Erfahrung, die letztlich fehlgeschlagen ist, in ihrem ambulanten psychiatrischen-psychologischen Versorgungszentrum in Schwerin nicht approbierte Psycholog/Innen per Delegation mit spezifischen psychologischen Aufgaben zu betrauen. Hieraus ergab sich die Frage, inwieweit Psychologen, die einen Diplom- oder Masterabschluss haben, ihre originäre Erfahrung z.B. in der Diagnostik in den ambulanten Bereich der Versorgung psychisch Kranker einbringen können.
Weiteres Thema war die Nachwahl von Ersatzdelegierten für die kommende Delegiertenkonferenz in diesem Jahr. Wir möchten an dieser Stelle herzlich Frau S. Kühnl und Herrn Rudzinski für ihre Bereitschaft zum Engagement danken.

Wir möchten an dieser Stelle als Vorstand dafür werben, dass Sie sich aktiv mit an der Verbandsarbeit beteiligen. Es wäre sehr schön, wenn wir im Vorstand Verstärkung  für unsere Arbeit finden könnten.