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Mitgliederrundbrief 2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2009, dass sich nun dem Ende neigt, war für Psychologinnen und Psychologen ein wechselvolles. An zahlreichen Stellen mussten und müssen Interessen der Psychologen verteitigt werden:

Das Forschungsgutachten, dass zur Novellierung des Psychotherapeutengesetzes in Auftrag gegeben wurde, empfiehlt auch Nicht-Psychologen unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zur Psychotherapeutenausbildung zu öffnen. Der BDP hat hier um eine adäquate Antwort gerungen und klar Stellung bezogen: Zugangsvorraussetzung für den Beginn einer Psychotherapieausbildung ist ein Diplom oder Masterabschluss im Hauptfach Psychologie.

Durch die Reform der Studiengänge ist eine enorme Unübersichtlichkeit der Studienabschlüsse entstanden. Weitgehend unklar ist noch, welche Tätigkeiten die Absolventen der neuen Studiengänge ausüben sollen. Dies gilt insbesondere für die Bachelor- und FH- Studiengänge. Werden sie von den Arbeitgebern als preiswerte Alternative zu den bisherigen Diplom- und zukünftigen Master- Psychologen gesehen werden, oder erschließen sie sich neue Arbeitsfelder. Hier hat der BDP als bisher einziger Berufsverband den Versuch unternommen, Ordnung in die Wertigkeit der Abschlüsse zu bringen und aufzuzeigen, was von den einzelnen Qualifikationsniveaus zu erwarten ist.

Darüber hinaus ist der 2008 gewählte Vorstand, Frau Manuela Chall, Frau Silvia Kühnl, Herr Dr. Premper und Herr Otto Rendenbach, weiterhin bemüht, Berufspolitik auf Landesebene für Sie zu machen.

Herr Rendenbach nahm zweimal an den Vollversammlungen des VPPs in Berlin und dreimal an Informations- und Verbandstreffen der KV- MV teil. Weiter informierte er niedergelassene KollegInnen in einen Rundbrief über Fragen von Widersprüchen gegen die aktuellen Honorarbescheide der KV-MV sowie über die Empfehlung zur Zurücknahme der sozialgerichtlichen Klageverfahren gegen Altbescheide aus dem Jahre 2005. Darüber hinaus hielt er Kontakt zum Landesverband der freien Berufe.


Herr Dr. Premper hielt den Kontakt zum Bundesverband, er nahm an zwei Delegiertenkonferenzen und zwei Präsidiumssitzungen teil. Wichtigsten Entwicklungen auf Bundesebene des Jahres 2009, wie Sie wahrscheinlich auch schon im Report Psychologie gelesen haben, sind der Erwerb des „Hauses der Psychologie“ sowie die Gründung der Psychologischen Hochschule in Berlin.

Die begonnene Reihe von Berufsinformationsveranstaltung für Studierende im Rahmen eines Kolloquiums in Zusammenarbeit mit der Fachschaft des Instituts für Psychologie der Uni- Greifswald konnte erfolgreich fortgeführt werden. Hier sorgte vor allem Frau Kühnl dafür, die geknüpften Kontakte nicht abreißen zu lassen. Drei Praktiker stellten am 23.01.2009 ihren Arbeitsbereich vor, Frau Chall die Arbeit in Beratungsstellen, Frau Fuchs die Schulpsychologie und Herr Rendenbach die Arbeit in der ambulanten Psychotherapiepraxis. Wie bei der ersten Veranstaltung war die Resonanz sehr gut. Wieder kamen ca.100 Studierende kamen und stellten interessierte Fragen. Am 08.12.2009 findet nun eine weitere Veranstaltung in dieser Reihe statt.

Im Vorfeld der Bundestagswahlen hatte der BDP Wahlprüfsteine entwickelt, um die Mitglieder darin zu unterstützen, mit klar formulierten Positionen an Abgeordnete und Kandidaten herantreten zu können. Von einigen KollegInnen in MV wurden diese genutzt. Die Resonanz, also das Antwortverhalten der der angesprochenen Politiker war jedoch ernüchternd: meist kam keine Antwort. Die beste Rücklaufquote hatten wir noch von Politikern der Grünen zu verzeichnen.

Abschließend möchten wir Sie zur Mitgliederversammlung am 23.01.2009 einladen. Sie wird wieder in der Frauenbildungsstätte „Beginenhof“ stattfinden. Adresse: Heiligengeisthof 3, Eingang Faule Grube, 18055 Rostock Stadtmitte. Von 10:00 bis 12:00 wird es einen Fachvortrag von Frau Dr. Hartmann aus Waren zum Thema: „Psychologische Schmerztherapie“ geben. Anschließend, wie gewohnt, ein kleiner Neujahrsempfang und ca. ab 12:30 bis 14:00 unsere Mitgliederversammlung.

Wir hoffen, ihr Interesse für die Mitgliederversammlung geweckt zu haben. Für Anregungen für die Verbandsarbeit und/oder tatkräftige Unterstützung sind wir dankbar.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen angenehmen Jahresausklang und einen guten Start ins Neue Jahr

Für den Landesvorstand
Dr. Volker Premper